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Fortbildung für Ärzte aus Spital und Praxis

KSOW, 23.04.2018

Bereits zum 23. Mal fand das Minisymposium als ärztliche Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte aus Praxis und Spital statt. Es wird zwei Mal jährlich alternierend zwischen dem Kantonsspital Obwalden (KSOW) und dem Kantonsspital Nidwalden (KSNW) organisiert. Zum Frühjahrs-Symposium konnte Dr. Thomas Kaeslin, der Chefarzt der organisierenden Klinik Medizin KSOW, am vergangenen Donnerstag 41 Kolleginnen und Kollegen aus Obwalden, Nidwalden, Kriens, Horw und dem Haslital zum Thema ‚Colon‘ (Dickdarm) begrüssen. Coloncarcinom (Dickdarmkrebs) und Divertikulitis (Entzündung des Mastdarms) sind Erkrankungen, die sowohl die Ärzte in der Praxis als auch am Spital sehr häufig beschäftigen. Im Verlaufe der Zeit wandeln sich die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, sodass es immer wieder wichtig ist, die eigenen Prozesse zu optimieren. Anlässlich des Symposiums wurde der aktuelle Stand der Wissenschaft vermittelt und Raum für Diskussionen geboten. Das Symposium soll dazu beitragen, eine integrative, qualitativ hochstehende und kostengünstige Versorgung der Patientinnen und Patienten vom Hausarzt über den praktizierenden Spezialisten bis zum Grundversorgerspital und schlussendlich zum Zentrumsspital zu optimieren.

Das Referententeam aus Kaderärzten des KSOW sorgte mit verschiedenen Themen für eine praxisnahe, alltags-relevante Fortbildung, 4 Firmen lieferten praxisbezogen die neuesten Informationen zum Thema. Der anschliessende Apéro bot gute Gelegenheit zum kollegialen Austausch und manch kurzem Fachgespräch. Die kurzen Wege zwischen den Kaderärzten am KSOW und den Hausärztinnen und Hausärzten sind denn auch mit ein Grund, dass die Zusammenarbeit zwischen Spital und Praxis gut funktioniert. Dies hat auch die kürzliche Befragung der zuweisenden Ärztinnen und Ärzte ergeben: 95,5 % beurteilten die Leistungen des KSOW als gut oder sehr gut.

Eine Stimme aus dem Haslital
Dr. med. Eva Kaiser, Hausärztin in Meiringen, hat immer wieder Patientinnen und Patienten, die eine Zuweisung ans KSOW bevorzugen. Sie schätzt den persönlichen Kontakt zu ihren Obwaldner Kolleginnen und Kollegen und weiss dann, wem sie ihre Patienten zuweist. Die Beziehung zum KSOW hat sie vor 30 Jahren als Unterassistentin gelegt. Seit anderthalb Jahren arbeitet sie als Hausärztin im Ärztezentrum Oberhasli in Meiringen und ist im Vorstand des Berufsverbandes Hausärzte Schweiz Ansprechpartnerin für Obwaldner und Nidwaldner Hausärzte. Veranstaltungen wie das Minisymposium nutzt sie auch gerne, um Behandlungskonzepte zu vergleichen.

Minisymposium

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